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Macht Not erfinderisch? Herausforderungen und Perspektiven für die Etablierung leistungsfähiger Primärversorgungsstrukturen in Deutschland

Hans-Dieter Nolting

Hans-Dieter Nolting
Diplom-Psychologe

Keynote

Macht Not erfinderisch? Herausforderungen und Perspektiven für die Etablierung leistungsfähiger Primärversorgungsstrukturen in Deutschland

In Deutschland zeichnet sich schon seit Jahren eine Mangelsituation in der ambulanten, insbesondere hausärztlichen Versorgung ab. Die bisherigen Versuche, mehr Ärztinnen und Ärzte aufs Land und in die hausärztliche Versorgung zu locken, haben nur bescheidenen Erfolg gehabt. Dringend erforderlich sind politische Weichenstellungen, die die Entstehung neuer Strukturen in der Primärversorgung fördern.

Hans-Dieter Nolting, Diplom-Psychologe, *1960, studierte Psychologie und Philosophie in Berlin und Bordeaux. Er ist Geschäftsführer und seit 1991 für das IGES Institut tätig. Davor war er von 1986 bis 1991 wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie des Bundesgesundheitsamtes in Berlin (heute: Robert Koch Institut). Im IGES Instituts ist er als Geschäftsführer u.a. für die Geschäftsbereiche Arbeitswelt und PräventionEvaluation und Versorgungsdesign, Reporting und Analysen sowie Pflege verantwortlich.

Zeitgemäße zukunftsfähige Pflege in der wohnortnahen Versorgung ermöglichen: von Hindernissen und Lösungsansätzen

Gabriele Meyer

Gabriele Meyer
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft, Medizinische Fakultät

Keynote

Zeitgemäße zukunftsfähige Pflege in der wohnortnahen Versorgung ermöglichen: von Hindernissen und Lösungsansätzen

Der Bedarf an Pflege ist universell. Die qualitative und quantitative Sicherstellung der Pflege ist eine immense gesellschaftliche Herausforderung und ein nicht zu unterschätzendes Garant für sozialen Frieden und Gerechtigkeit. In diesem Beitrag sollen zentrale Aspekte diskutiert werden. Wie kann die Pflege zukunftsfest gemacht werden? Wie erfolgt die Neuzuordnung von Zuständigkeiten und die wissenschaftliche Fundierung der Profession? Wie gelingt eine einflussreichere Teilhabe an Entscheidungen im Gesundheitswesen?

Prof. Dr. phil. Gabriele Meyer
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft, Medizinische Fakultät, Magdeburger Straße 8, 06112 Halle (Saale), Tel: +49 345 577-4498, E-Mail: gabriele.meyer@medizin.uni-halle.de

Beruflicher und wissenschaftlicher Werdegang
seit 2013
W3 Professur; Direktorin IGPW, Medizinische Fakultät, MLU
2008 – 2013
W2-Äquivalent Professur: Private Universität Witten/Herdecke gGmbH, Kli-nische Pflegeforschung
2006 – 2008
W1 Professur: Universität Bremen, Pflegewissenschaft – Theoretische Grundlagen und klinische Pflegeforschung
1999 – 2006
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Hamburg, MIN-Fakultät, Ge-sundheitswissenschaften
2004
Promotion zum Dr. phil., Universität Hamburg
1992 – 1998
Studium Lehramt Oberstufe – Berufliche Schulen, Gesundheit und Germa-nistik, Abschluss 1. Staatsexamen
1985 – 1998
Tätigkeit in der ambulanten und stationären Krankenpflege (Diakonisches Jahr, Ausbildung, Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigung)

Forschungsschwerpunkte
Klinische und epidemiologische Forschung zu Fragestellungen des höheren Lebensalters, hier insbesondere Pflege und Begleitung bei Demenz in der Häuslichkeit und im Pflegeheim, Mobilität und Gelenkkontrakturen, freiheitsentziehende Maßnahmen und ruhigstellende Medi-kamente in Alten- und Pflegeheimen; Entwicklung und Evaluation, Prozessevaluation komple-xer Interventionen

Mitgliedschaften / Herausgeberschaften / Mandate (Auswahl)
Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen, Präsidentin der European Academy of Nursing Science, Schriftleitung der Zeitschrift für Evi-denz, Fortbildung und Qualität im Gesundheitswesen (ZEFQ), Mitherausgeberin der Zeit-schrift PFLEGE

Publikationen
https://www.medizin.uni-hal-le.de/fileadmin/Dokumente/Dokumente/Institut_GPW/Publikationslisten/Meyer_Publikationsliste.pdf

Zeitgemäße zukunftsfähige Pflege in der wohnortnahen Versorgung ermöglichen: von Hindernissen und Lösungsansätzen

Justin Rautenberg

Justin Rautenberg
Senior Manager Project Development, OptiMedis AG Geschäftsführer, Gesunder Schwalm-Eder-Kreis+ GmbH

Keynote

Zeitgemäße zukunftsfähige Pflege in der wohnortnahen Versorgung ermöglichen: von Hindernissen und Lösungsansätzen

Gesundes Kinzigtal – zu Versorgungsnetzen und Outcomemessung
Mit dem Gesunden Kinzigtal hat die OptiMedis AG deutschlandweit wie auch international einen Leuchtturm für die Integrierte Versorgung etabliert, der auch nachhaltig Outcomes produziert. Weitere Versorgungsnetze sind über die Jahre hinzugekommen und Versorgungsansätze wurden weiterentwickelt, die neben dem Modell auch exemplarisch vorgestellt werden.

Justin Rautenberg ist als Senior Manager Projektentwicklung bei der OptiMedis AG tätig und unterstützt in seiner Rolle u.a. den Aufbau von regionalen integrierten Versorgungsnetzen. Gleichzeitig ist er Geschäftsführer des Ende 2020 gegründeten Gesundheitsnetzwerk „Gesunder Schwalm-Eder-Kreis+“. Er hat über 22 Jahre Erfahrung im Gesundheitswesen, national wie auch international.

Seine berufliche Laufbahn startete der Diplom-Kaufmann bei Accenture, wo er bis zum Partner und Geschäftsführer aufstieg. Danach arbeitete Rautenberg bei weiteren großen und mittelständischen IT-Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen, zeitweise auch in Österreich und hatte interimistisch die Position als CIO eines regionalen Krankenhausverbundes in Norddeutschland inne, bevor er zur OptiMedis AG kam.

 

Routinedaten aus der Primärversorgung – (k)ein Problem?

Stefan Markun

Stefan Markun
Oberarzt und Forschungsgruppenleiter am Institut für Hausarztmedizin am Universitätsspital Zürich

Keynote

Routinedaten aus der Primärversorgung – (k)ein Problem?

«Routinedaten aus elektronischen Krankengeschichten der Primärversorgung können für Forschung oder Qualitätsmonitoring weiterverwendet werden und sind deshalb von grossem öffentlichen Interesse. Allerdings müssen unterschiedliche Voraussetzungen erfüllt sein, damit diese Daten nutzbar sind. Der Vortrag bietet einen kritischen Blick hinter die Kulissen der schweizerischen FIRE Datenbank und zeigt Herausforderungen und Lösungen auf dem Weg zum Erkenntnisgewinn.»

Stefan Markun ist gegenwärtig Oberarzt und Forschungsgruppenleiter am Institut für Hausarztmedizin am Universitätsspital Zürich. Nach dem Staatsexamen 2009 hat Stefan Markun den Facharzttitel für Allgemeine Innere Medizin 2017 erworben nach klinischer Tätigkeit im Spital Männedorf, am USZ, sowie in der Hausarztmedizin. Seit 2013 treibt Stefan Markun Forschungsprojekte im Bereich der Versorgungsforschung voran. Seit 2021 ist Stefan Markun wissenschaftlicher Leiter des FIRE Projektes, einer grossen Datenbank aus der schweizerischen Hausarztmedizin. Stefan Markun wurde mit dem Forschungspreis des KHM für die beste wissenschaftliche Arbeit 2019 ausgezeichnet, hält Lehraufträge an der Universität Zürich sowie an der ETH Zürich und referiert regelmässig an nationalen und internationalen Medizinkongressen. Stefan Markun ist Mitglied der SGAIM, der FMH, der SENTINELLA Programmkommission, sowie der EQUAM Fachgruppe für Qualitätsindikatoren.

Burgmann Sarah, GÖG

Eichler Peter

Eichler Peter, UNIQA

Franz Kiesl

Franz Kiesl, ÖGK

Gasperl Klaus

Gasperl Klaus, MEDIUS

Gerber Meike

Gerber Meike, Goethe-Universität Frankfurt am Main

Sebastian Huter

Huter Sebastian, Allgemeinmediziner – PVE Sonnwendviertel

W Kuttner

Kuttner Wolfgang

Markun Stefan, Universität Zürich

Arno Melitopulos

Melitopulos Arno, ÖGK

Karola Mergenthal

Mergenthal Karola, Goethe-Universität Frankfurt am Main

Gabriele Meyer

Meyer Gabriele

Nolting Hans-Dieter, IGES Institut

Pichlbauer Ernest

Pichlbauer Ernest

Raiger Marianner

Raiger Marianne, ÖGKV

Rautenberg Justin

Rautenberg Justin, OptiMedis

Schmidt Stefan

Schmidt Stefan, oviva

Clemens Schricker

Schricker Clemens, KPMG AG

Andrea Siebenhofer-Kroitzsch

Siebenhofer-Kroitzsch Andrea, IAMEV, MedUni Graz

Wachabauer David, GÖG

Wyss Christine

Wyss Christine